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„Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt!“ aus China.

DER GARTEN IM JUNI

Bin im Garten – und kümmere mich um die Rosen, stütze Prachtstauden, ernte die ersten Salat und trockne duftende Kräuter – falls mich jemand sucht. Mein Handy habe ich aus, die Gartenhandschuhe an.

Nicht nur im Mai gibt es viel Neues zu entdecken, auch der Juni hat im Garten einiges zu bieten. Akeleien tanzen feenhaft durch die Beete, der Garten präsentiert sich mit dem Zierlauch „durchlaucht“ und mit der beginnenden Rosen- und Ritterspornblüte steht der Garten nun in voller Pracht. Doch auch für uns Gärtner*innen gibt es einiges zu tun: Die verwelkten Blüten der Strauchpfingstrosen werden entfernt, Akeleien gezähmt und nach der ersten Rosenblüte, heißt es, die Rosenschere in die Hand nehmen und fleißig die öfterblühenden Rosen auszuputzen. Das regt die neue Blütenbildung an und die Rose treibt wieder schön aus. Außerdem freuen sie sich nun über eine Düngegabe, denn für die zweite Blütenpracht im späten August/September brauchen die Rosen nochmal ordentlich Kraft.

Halten Sie die Schere auf jeden Fall griffbereit, denn im Juni braucht so manche Staude einen Rückschnitt. Rittersporn, Lupine, Katzenminze, Sommersalbei, Frauenmantel und Geranium – um nur ein paar zu nennen –  werden nach der Blüte nun bodennah zurückgeschnitten. Sie treiben dann bald wieder neu aus und blühen im Spätsommer oder Herbst ein zweites Mal. Die Insekten werden es ihnen danken!

Und wenn wir schon beim Schnitt sind – auch der Rasen benötigt ausreichend Pflege im Sommer. Nicht nur regelmäßigen Schnitt, sondern auch regelmäßige Wassergaben helfen ihm. Schon im Juni kann der Rasen unter der Trockenheit leiden. Das Gras befindet sich im vollen Wachstum und benötigt ausreichend Wasser. Bei starker Hitze sollten sie jedoch auf einen Schnitt verzichten und sich selbst und dem Garten eine Ruhepause gönnen.

Das Glück ist Grün!

Gärtner galt früher weniger als Hobby oder Leidenschaft fürs Grüne. Da standen die Ordnungsliebe und akkurat gepflegte Beete und Rasenkanten im Vordergrund. Heute dagegen ist Gärtner hipp wie nie zuvor – das freut uns Gartenführer*innen natürlich besonders. Das Glück ist nun mal grün und dafür gibt es viele Gründe. Im Garten kann man abschalten, den Kopf frei bekommen, die Bewegung an der frischen Luft hält fit und aufgestauten Ärger kann man einfach in der Erde verbuddeln. Selbst angebautes Obst- und Gemüse schmeckt sowieso viel besser und Blumen aus dem eigenen Garten kann man sowieso nicht genug bekommen. Also nix wie raus ins Grüne und das pure Glück genießen.

Mit gartenglücklichen Grüßen

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P. S. Wir überarbeiten gerade die neue Internetpräsenz der offenen Gärten und Höfe in Rheinhessen für Sie!